Daten und KI im Mittelstand

Das Richtige als Nächstes.

Die KIWI-Strategie hilft Unternehmen, Daten und KI dort einzusetzen, wo es sich lohnt. Sie stellt Fragen, sammelt die nötigen Belege und endet mit einer begründeten Entscheidung über den nächsten Schritt.

Mit der kostenlosen Standortanalyse ordnen Sie Ihr Vorhaben selbst ein: Was trägt schon, und was sollten Sie vor dem nächsten Schritt klären?

Kostenlos und ohne Anmeldung. Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser.

So funktioniert KIWI
Drei Stationen: Frage (Was müssen wir wirklich klären?), Evidenz (Was wissen wir, und was ist noch Annahme?) und Entscheidung (Welcher nächste Schritt ist begründet?).

Jedes Vorhaben beginnt mit einer Frage: Was müssen wir wirklich klären? Dann folgen die Belege: Was wissen wir, und was ist noch Annahme? Am Ende steht eine Entscheidung über den nächsten Schritt, die sich begründen lässt.

Mehr zur Methode

Die Methode

Vier Etappen führen zum nächsten Schritt.

Jede Etappe beantwortet eine eigene Frage. Die vier Etappen passen auf jedes Vorhaben, und Sie steigen dort ein, wo Ihr Vorhaben gerade steht.

Die KIWI-Route in vier Etappen: Fokus (Was soll sich verbessern?), Fundament (Was wissen wir tatsächlich?), Evidenz (Was müssen wir herausfinden?) und Wirkung (Funktioniert es im Alltag?). Ein Rückweg führt zur erneuten Prüfung.
Die grünen Punkte markieren die Entscheidungen zwischen den Etappen. Der gestrichelte Rückweg steht für die erneute Prüfung, wenn sich etwas Wesentliches ändert.
  1. Fokus: Was soll sich verbessern?Problem, Betroffene und erkennbaren Nutzen benennen.
  2. Fundament: Was wissen wir tatsächlich?Daten, Technik, Rollen und Verantwortung prüfen.
  3. Evidenz: Was müssen wir herausfinden?Die entscheidende Annahme in einem begrenzten Versuch testen.
  4. Wirkung: Funktioniert es im Alltag?Den Nutzen im Betrieb beobachten und daraus lernen.

Erst kommen die Belege, dann die größere Investition.

Am Ende jeder Etappe steht ein Gate mit derselben Frage: Wissen wir genug für den nächsten Schritt? Entschieden wird: weitergehen, in kleinerem Schritt weitergehen, zurückgehen oder anhalten. Festgehalten wird, was jetzt geschieht, was noch warten kann und wann erneut geprüft wird.

Die Entscheidungswege als Grafik ansehen
Ein Wegweiser mit vier Richtungen: Weiter, wenn die Evidenz den Schritt trägt. Begrenzt weiter, klein und kontrolliert. Voraussetzung bearbeiten, wenn ein Engpass zuerst geklärt werden muss. Stoppen, wenn der nächste Einsatz nicht begründet ist. Darunter Jetzt, Noch nicht und Re-Check.

KIWI in der Praxis

Drei Unternehmen, drei Fragen.

Die erfundenen Fälle aus dem Buch zeigen, wie Daten, Technik und Erfahrungswissen zusammen zu besseren Entscheidungen führen. Zu jedem Fall sehen Sie, was die Standortanalyse ergeben würde.

Drei Fälle: die Bäckerei Morgenkruste mit einer Absatzprognose, der Maschinenbauer Heller und Sohn mit einer Bildprüfung und Noventis Service mit einem Wissensassistenten.

Bäckerei · Prognose

Morgenkruste

„Wie planen wir besser, ohne lokales Wissen zu verlieren?“

Der nächste Schritt: Eine Prognose in ausgewählten Filialen erproben und lokale Ereignisse ergänzen.

So sähe die Standortanalyse aus

Situation: Einen Pilot vorbereiten · Ring 3 Festgelegt

BereichEinstiegVertiefung
Entscheidung E3●·
Daten D3 · D2◐●
Technik T3●·
Verantwortung V3 · V2◐●
Menschen M3 · M2◆◐
Lernen L3●·
● trägt◐ teilweise◆ genauer hinsehen? Einblick fehlt

Zuerst ansehen: Menschen. Die Filialen kennen Schützenfest und Baustelle, die Verkaufszahlen nicht. Deshalb startet der Pilot in ausgewählten Filialen, und ihr Wissen fließt in die Prognose ein.

Was sich daraus lernen lässt

Ein Schützenfest steht nicht in den Verkaufszahlen der Vorjahre. Gut wird die Bestellung erst, wenn Prognose und Erfahrung der Filialen zusammenkommen.

Maschinenbau · Bildprüfung

Heller & Sohn

„Das Modell funktioniert im Labor. Reicht das für die Produktion?“

Der nächste Schritt: Einen Prüfschritt unter realen Bedingungen testen, mit menschlicher Kontrolle.

So sähe die Standortanalyse aus

Situation: Einen Pilot bewerten · Ring 4 Geprüft

BereichEinstiegVertiefung
Entscheidung E4●·
Daten D4●·
Technik T4 · T3◆◐
Verantwortung V4 · V3◐●
Menschen M4●·
Lernen L4 · L3◐●
● trägt◐ teilweise◆ genauer hinsehen? Einblick fehlt

Zuerst ansehen: Technik. Im Labor überzeugt das Modell. Offen ist, wie es in der Halle überwacht wird und was geschieht, wenn sich Kamera oder Licht ändern. Deshalb folgt ein Test unter realen Bedingungen.

Was sich daraus lernen lässt

In der Halle gelten andere Bedingungen als im Labor. Ändern sich Kamera oder Licht, muss neu geprüft werden.

Service · Wissensassistent

Noventis Service

„Der Assistent findet Dokumente. Aber wer weiß, ob sie noch gelten?“

Der nächste Schritt: Den Assistenten mit einem abgegrenzten, gepflegten Dokumentenbestand erproben.

So sähe die Standortanalyse aus

Situation: Einen Pilot vorbereiten, mit externem Anbieter · Ring 3 Festgelegt

BereichEinstiegVertiefung
Entscheidung E3●·
Daten D3 · D2◆◆
Technik T3●·
Verantwortung V3 · V2?◐
Menschen M3 · M2◐●
Lernen L3●·
● trägt◐ teilweise◆ genauer hinsehen? Einblick fehlt

Zuerst ansehen: Daten. Der Assistent findet Dokumente, aber niemand kann sicher sagen, welche noch gelten. Deshalb startet der Versuch mit einem abgegrenzten, gepflegten Bestand. Danach ist zu klären, wer ihn pflegt. Weil ein externer Anbieter beteiligt ist, kommt die Zusatzaussage V6 hinzu: Kann Noventis die Lösung später selbst weiterführen?

Was sich daraus lernen lässt

Verlässlich werden die Antworten erst, wenn klar ist, welches Dokument gilt und wer es pflegt.

Selbst ausprobieren

Wo steht Ihr Vorhaben?

Die Standortanalyse zeigt, was bei Ihrem Vorhaben schon trägt, und wo es für den nächsten Schritt zuerst hakt.

  1. 1Situation wählen
  2. 2Sechs Aussagen einschätzen
  3. 3Ergebnis ansehen

Kostenlos und ohne Anmeldung. Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser (Datenschutz).

Warum so viele Fragen?

Die Fragen sind kein Test, ob KI erlaubt ist. Sie helfen zu sehen, was ein Vorhaben schon mitbringt und was es noch braucht, damit Daten und KI im Alltag wirken: ein klares Ziel, verlässliche Daten, geklärte Verantwortung und Menschen, die mit den Ergebnissen arbeiten. In der Kurzfassung sind es sechs Aussagen, mehr nur bei Bedarf.

Was passiert mit meinen Antworten?

Ihre Antworten werden nur in Ihrem Browser verarbeitet und nicht versendet. Auf Wunsch speichert Ihr Browser den Bearbeitungsstand, damit Sie später weitermachen können.

Geht es auch ausführlicher?

Ja. Die vollständige Fassung enthält 36 Aussagen aus sechs Bereichen: Entscheidung, Daten, Technik, Verantwortung, Menschen und Lernen.

Muss es am Ende KI sein?

Entscheidend ist der Nutzen. Oft ist KI der richtige Weg, manchmal reicht eine einfachere Lösung. Die Standortanalyse hilft, das begründet zu entscheiden, und macht eine Entscheidung für KI damit tragfähiger.

Kann ich das Ergebnis drucken oder speichern?

Ja. Sie können das Ergebnis drucken, als PDF speichern oder als Datei auf Ihrem Gerät sichern.

Kann ich die Analyse mit meinem Team durchführen?

Ja, in der begleiteten Standortanalyse. Mehrere Beteiligte schätzen das Vorhaben ein, wir vergleichen die Sichtweisen in einem moderierten Workshop und leiten gemeinsam den nächsten Schritt ab. Schreiben Sie mir an kontakt@kiwi-strategie.de.

Zum Weiterlesen

Die KIWI-Artikelreihe.

Die Teile 4 bis 6 erscheinen in den kommenden Wochen.

Alle Artikel auf Medium

Über mich

Entscheidungen brauchen eine tragfähige Grundlage.

Dr. Markus Bach

Ich bin Physiker, Medizinphysiker und Data Scientist. In meiner Arbeit verbinden sich Datenanalyse, technische Systeme und die Frage, ob eine Lösung unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert.

Mit der KIWI-Strategie übertrage ich diese Haltung auf Daten- und KI-Vorhaben: die passende Frage stellen, Wissen und Belege zusammenbringen und begründet über den nächsten Schritt entscheiden.